Nutzungsbedingungen (Terms of Service)
Stand: 22.09.2026
1. Geltung und Verhältnis zu den AGB
Diese Nutzungsbedingungen regeln die Nutzung der Plattform „Pegasus Copilot" einschließlich der mobilen App (nachfolgend „Dienst"), bereitgestellt von Pegasus Copilot, Jannis Huhnholz (nachfolgend „Anbieter"). Sie sind Bestandteil des Vertrags zwischen dem Anbieter und dem Kunden und gelten neben den Allgemeinen Geschäftsbedingungen und dem Auftragsverarbeitungsvertrag.
Die AGB regeln insbesondere Vertragsschluss, Preise, Zahlung, Laufzeit, Kündigung und Haftung; diese Nutzungsbedingungen regeln Nutzungsrechte und den Gebrauch des Dienstes. Bei Widersprüchen gehen in Fragen des Datenschutzes der Auftragsverarbeitungsvertrag, im Übrigen die AGB vor.
2. Rechte am Dienst
Sämtliche Rechte am Dienst liegen ausschließlich beim Anbieter oder seinen Lizenzgebern. Das gilt insbesondere für die Software einschließlich Quell- und Objektcode, die Datenbankstruktur, die Benutzeroberflächen, Grafiken, Texte und Dokumentation sowie für die Bezeichnung „Pegasus Copilot" und das zugehörige Logo. Durch den Vertrag werden keine Rechte daran übertragen, soweit diese Nutzungsbedingungen nicht ausdrücklich etwas anderes bestimmen.
Soweit der Dienst Open-Source-Komponenten enthält, gelten für diese deren jeweilige Lizenzbedingungen; sie bleiben von diesen Nutzungsbedingungen unberührt.
3. Lizenz
Der Kunde erwirbt keine Software, sondern eine Lizenz zur Nutzung des Dienstes. Der Anbieter räumt ihm für die Dauer des Vertrags das einfache, nicht übertragbare und nicht unterlizenzierbare Recht ein, den Dienst im Umfang des gebuchten Tarifs über das Internet für eigene betriebliche Zwecke bestimmungsgemäß zu nutzen.
Der Kunde darf dieses Recht seinen Beschäftigten und den von ihm berechtigten Personen im Rahmen ihrer Tätigkeit für den Kunden einräumen. Er stellt sicher, dass diese Personen die Nutzungsbedingungen einhalten.
Ein Anspruch auf Überlassung der Software, ihres Quellcodes oder einer Kopie besteht nicht. Der Dienst wird ausschließlich zur Nutzung über das Internet bereitgestellt. Die Lizenz endet mit Beendigung des Vertrags.
4. Unzulässige Nutzung
Dem Kunden und den von ihm berechtigten Personen ist es untersagt,
- den Dienst oder Teile davon zu vermieten, zu verkaufen oder Dritten entgeltlich oder unentgeltlich zur Verfügung zu stellen,
- den Dienst zu vervielfältigen, zu bearbeiten oder nachzubauen,
- den Dienst zurückzuentwickeln oder zu dekompilieren, soweit dies nicht nach §§ 69d, 69e UrhG zwingend erlaubt ist,
- technische Schutzmaßnahmen zu umgehen oder Sicherheitslücken auszunutzen,
- den Dienst automatisiert auszulesen oder durch automatisierte Anfragen übermäßig zu belasten,
- Schadsoftware oder rechtswidrige Inhalte hochzuladen,
- Zugangsdaten an Personen weiterzugeben, die vom Kunden nicht berechtigt sind.
Sicherheitsprüfungen am Dienst, etwa Penetrationstests, sind nur nach vorheriger schriftlicher Zustimmung des Anbieters zulässig.
5. Konten und Zugänge
Registrieren kann sich ausschließlich der Kunde als Arbeitgeber oder Träger, vertreten durch eine volljährige, zur Vertretung berechtigte Person, unter einer geschäftlichen E-Mail-Adresse. Zugänge für Beschäftigte legt der Kunde an; Beschäftigte registrieren sich nicht selbst.
Der Kunde ist für die von ihm angelegten Zugänge und für alle Handlungen unter diesen Zugängen verantwortlich. Zugangsdaten sind vertraulich zu behandeln. Besteht der Verdacht einer unbefugten Nutzung, hat der Kunde den Anbieter unverzüglich zu informieren.
6. Daten des Kunden
Die vom Kunden in den Dienst eingegebenen Daten bleiben Eigentum des Kunden. Der Anbieter erwirbt daran keine Rechte; er verarbeitet sie ausschließlich zur Erbringung des Dienstes und nach Maßgabe des Auftragsverarbeitungsvertrags. Der Kunde kann seine Daten im Rahmen der im Dienst vorhandenen Exportfunktionen abrufen.
7. Sperrung bei Verstößen
Verstößt der Kunde oder eine von ihm berechtigte Person gegen diese Nutzungsbedingungen, kann der Anbieter die betroffenen Zugänge nach vorheriger Mitteilung vorübergehend sperren. Bei einer Gefahr für die Sicherheit des Dienstes oder für Daten anderer Kunden ist eine sofortige Sperrung ohne vorherige Mitteilung zulässig; der Kunde wird in diesem Fall unverzüglich informiert. Die Sperrung wird aufgehoben, sobald der Grund entfallen ist.
8. Anregungen
Anregungen und Verbesserungsvorschläge des Kunden zum Dienst darf der Anbieter unentgeltlich verwenden.
9. Änderungen
Der Anbieter kann diese Nutzungsbedingungen mit Wirkung für die Zukunft ändern, soweit dies aus sachlichen Gründen erforderlich ist und den Kunden nicht unangemessen benachteiligt. Änderungen werden dem Kunden mindestens vier Wochen vor ihrem Inkrafttreten in Textform mitgeteilt. Widerspricht der Kunde nicht innerhalb dieser Frist, gelten die Änderungen als angenommen; auf diese Folge wird in der Mitteilung hingewiesen. Im Fall eines Widerspruchs kann jede Partei den Vertrag zum Zeitpunkt des Inkrafttretens kündigen.